Starker Schneefall, eisige Temperaturen, Stromausfall, eine notwendig gewordene Evakuierung im Neubaugebiet, Schneebruch, Straßensperrungen und weitere Lagezenarien hielten am heutigen Donnerstag die örtliche Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr, die Verwaltung und Vertreter der lokalen kritischen Infrastruktur in Atem. Diese fiktive Lage hatten die Beteiligten im Rahmen des Bundesweiten Warntages zu lösen. Dazu gehörte auch die Durchsage bezüglich eines Stromausfalls in Schindelbach per Lautsprecher aus dem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr heraus. Nach der Katastrophenschutzübung wurde Resümee gezogen. Einig waren sich die Beteiligten über die Notwendigkeit zur turnusmäßigen Durchführung der Übungen. Sie rüsten für den Ernstfall, schulen verschiedene Abläufe und rücken für mögliche Notfälle wichtige Zusammenhänge ins Bewusstsein. "Verbessern lässt sich immer etwas”, betont der Gemeindewehrleiter und Initiator der Übung Sebastian Hilbert. Auch darüber herrschte Einigkeit. Ganz zentral wurde dabei das Thema Kommunikation über mehrere Ebenen hinweg diskutiert. Noch eines wurde deutlich. Es fehlt unter anderem an einer Auflistung mit den für Notlagen wichtigen vorhandenen Ressourcen innerhalb der Gemeinde. Dazu gehören Treibstoffe, Gerätschaften, zusätzliche Fahrzeuge, Decken, Feldbetten und vieles andere mehr. Die nächste Übung dieser Art wird zum Bundesweiten Warntag 2027 stattfinden. (jag)



