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Falken über Großrückerswalde

In der Ortsmitte von Großrückerswalde hatten sich vor zwei Jahren zwei Falkenpaare angesiedelt. Ein Paar fand Quartier in einer Dachscharte der Wehrkirche, das andere in einem unweit davon entfernten Gebäude. Letzteres stand den Vögeln dieses Jahr jedoch nicht mehr zur Verfügung.  Damit war das dort beheimatete Falkenpaar plötzlich „obdachlos“. Die Blühbotschafterin des Ortes Susanne Stülpner bemerkte den Umstand und sprach darüber mit Herrn Johannes Schuffenhauer. Er ist für die Grundstückspflege von Friedhof und Kirche zuständig. „Außerdem setzt er sich über seine eigentliche Tätigkeit hinaus sehr für ein gutes Miteinander von Mensch, Tier und Natur auf der gesamten Anlage ein“, weiß die Blühbotschafterin. Daher freue er sich auch über jeden Zuzug von Falken. „Das sind sehr saubere Tiere. Hier finden sie sicher genug Nahrung wie Mäuse und Insekten. Sie pflegen sozusagen unsere Kirche“, sagt Schuffenhauer. Er wollte auch dem „obdachlosen“ Falkenpaar einen Nistplatz anbieten. Er öffnete eine Dachluke und installierte einen weiteren Nistkasten. Den hat das zweite Falkenpaar mittlerweile in Beschlag genommen. „Vögel sind auf geeignete Brutplätze angewiesen und dankbar für jede Nische, jeden alten Baum oder Strauch, in dem sie ungestört ihre Jungen aufziehen können“, versichert Susanne Stülpner.