gefördert durch:

Großrückerswalde

Mein Großrückerswalde

Nachrichten

Führungen ganz modern via QR-Code

Großrückerswalde – Die Kirchgemeinde Großrückerswalde geht in Bezug auf Führungen durch die 550 Jahre alte Wehrkirche ab dem 4. Oktober ganz neue und moderne Wege. Wer möchte, kann das Gotteshaus dann ganz individuell erkunden. Dazu dienen QR-Codes in Kombination mit Handys oder Tablets. Die QR-Codes werden gescannt. Diese führen die Besucher via Internet zu Audiodateien und Grafiken. Esther Schreiter verlieh den Führungen ihre Stimme. Sie hatte in der Kirchgemeinde von September 2019 bis August 2020 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Viel Mühe und Fleiß stecken in dem Projekt, wie sie versicherte. Allein die Tonaufzeichnungen dauerten mehrere Tage. Davor standen Monate der Recherche. Viele teilweise recht emotionale Interviews mit Mitgliedern der Gemeinde wurden geführt. Dokumente zur Bestätigung ihrer Aussagen mussten gesucht und ausgewertet werden. Gespräche mit dem Ortschronisten Dr. Bernd Stephan gaben weitere Einblicke in die Kirchengeschichte. Pfarrer Andreas Lau versicherte, dass sich diese Mühen gelohnt haben. „Die jungen Leute haben etwas Wunderbares geschaffen. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagte er. Allein war das für die FSJ-lerin natürlich nicht zu schaffen. Zum Team gehören unter anderem auch die Sozialpädagogin Tabea Schönfelder und Jonas Hermann mit seinen Helfern, die für die technische Umsetzung verantwortlich waren. Auch der Pfarrer selbst stand den jungen Leuten immer mit Rat und Tat zur Seite. Lebendig sollten die Führungen sein und beweisen, dass Kirche nicht etwas Veraltetes ist. „Wir wollen, dass die Menschen spüren, dass Kirche auch heute noch viele anspricht“, so Esther Schreiter. Vorerst wird es nur Führungen für Erwachsene geben. QR-Code-Touren für Kinder befänden aber schon in Planung. Die Codes selbst sind auf kleine Aluminiumplatten gedruckt. Diese befinden sich sowohl in der Kirche als auch im Kirchhof. Außerdem werden weitere Punkte innerhalb des Gemeindegebietes involviert. Das soll die Standorte touristisch miteinander vernetzen. Wer kein eigenes Handy hat, kann sich vor Ort Tablets ausleihen. Gleiches gilt für Kopfhörer, damit jeder seine Führung ganz in Ruhe genießen kann. Das eigene Datenvolumen bleibt komplett verschont. Die Kirchgemeinde stellt kostenlos W-Lan zur Verfügung. Es gibt drei Routen. Sie nehmen zwischen einer halben Stunde und anderthalb Stunden Zeit in Anspruch. Die Wehrkirche bietet viele Schätze. Diese werden die Besucher auf allen drei Touren entdecken. Dazu gehören unter anderem zwei Pestbilder. Eines davon wurde 1583 gemalt. Diese spiegeln die Zustände der Tod bringenden Seuche wider. Interaktive Elemente gibt es auch. So kann jeder Teilnehmer an einer Station seinen Namen in einen Holzbalken einritzen. Außerdem ist in der Kirche ein Ohrensessel versteckt. Darin lässt sich ganz bequem eine alte Predigt genießen. An den meisten Stationen bietet sich die Chance, weiterführende Informationen zu erhalten. Das gilt unter anderem für die Bilderbibel. Diese ziert die erste Empore im Kirchenschiff. Die erste Chance auf eine QR-Code-Führung bietet sich nach dem Festgottesdienst anlässlich der 550-Jahrfeier der Wehrkirche. Dieser findet am 4. Oktober ab 10 Uhr mit dem sächsischen Landesbischof Tobias Bilz statt. Die Landeskirche hat auch 5.500 Euro für die Umsetzung des Projektes beigesteuert. Weitere 5.000 Euro gewann das Team bei einem Ideenwettbewerb des Vereins Sächsisches Landeskuratorium Ländlicher Raum.

Altbergbauverein widmet sich dem bergmännischen Erbe der Region

Streckewalde. Dunkel und eng ist es in dem Stolln. Streckenweise geht es nur in gebückter Haltung vorwärts. Schnell wird deutlich, wie schwer die Bergleute damals unter Tage zu Werke gingen. Jahrhunderte ist es her, als hier im Tiefen St. Elisabeth Stolln in Streckewalde der letzte Bergmann Schlegel und Eisen schwang. Ein erst im vergangenen Jahr gegründeter Verein möchte an die Traditionen und das Erbe des Bergbaus erinnern. Unter Altbergbauverein Tiefer St. Elisabeth Stolln Streckewalde ist dieser im Vereinsregister eingetragen. Viel haben der Vereinsvorsitzende Benjamin Salmonat und seine sechs Mitstreiter hier während der zurückliegenden Monate bewirkt. So haben sie das Mundloch saniert und einen Teil der Strecke wieder aufgefahren. Unter Tage wurde die Wassersaige und Rösche verrohrt. Auf diese Weise kann das Wasser aus dem Stollen laufen. Das Außengelände ist auch schon attraktiv und rustikal gestaltet worden. Aktuell arbeitet der Verein an der Errichtung eines Huthauses. Das soll das neue Domizil werden. Bislang haben die sieben Mitglieder alles aus eigener Tasche finanziert. Zusätzliche 1.000 Euro hat der Verein bei einem Wettbewerb der Ur-Krostitzer-Brauerei gewonnen. Das Geld wird umgehend in Baumaterialien für das Huthaus investiert. Irgendwann, so hoffen die Vereinsmitglieder, möchten sie hin und wieder kleine Gruppen durch das Bergwerk führen und so teilhaben lassen am Bergbauerbe der Erzgebirger. Das hat in Streckewalde eine lange Tradition. Schon seit dem 16. Jahrhundert werden hier Erze abgebaut. Das macht Streckewalde zu einem der ältesten Bergbaustandorte des Marienberger Reviers überhaupt. Im Tiefen St. Elisabeth Stolln wurde ein Stein mit der Jahreszahl 1772 gefunden. Das Streckenprofil weist aber darauf hin, dass hier schon im 16. Jahrhundert Bergbau betrieben worden sein könnte.

Niederschmiedeberger Konsum verschwindet

In Niederschmiedeberg hat der Abriss des ehemaligen Konsums in der Talstraße begonnen. Damit verschwindet ein Schandfleck des Ortes. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Breitbandausbau in Streckewalde und Wolfsberg beginnt

Streckewalde/Wolfsberg. In den Ortsteilen Streckewalde und Wolfsberg wird mit dem Breitbandausbau begonnen. Die Gemeinde Großrückerswalde errichtet dazu ein Glasfasernetz. Das wird an den Betreiber „e2net“ verpachtet. Das Glasfasernetz ermöglicht Internetnutzern einen besonders leistungsstarken und stabilen Zugang zum Internet. Dazu müssen die betroffenen Grundstücke und Wohneinheiten angeschlossen werden. Für deren Eigentümer sind die damit verbundenen Arbeiten kostenlos. Sie müssen nur den Zugang für die Anschlussarbeiten ermöglichen. Es besteht auch kein Zwang, das Glasfasernetz nutzen zu müssen. Das Glasfasernetz selbst bleibt Eigentum der Gemeinde. Die Gemeinde hat gemeinsam mit der „e2net“ den Eigentümern entsprechende Grundstückseigentümererklärungen per Post zugeschickt. Dort sind alle vertragspartnerschaftlichen Verpflichtungen genau aufgeführt und erklärt. Die Gemeinde bittet die Empfänger, diese Erklärungen schnellstmöglich ausgefüllt und signiert an die Gemeindeverwaltung Großrückerswalde, Marienberger Straße 108, 09518 zurückzuschicken. Das ist Voraussetzung für einen schnellen und reibungslosen Start des Vorhabens.

Mitstreiter für den zu gründenden Brauereiverein gesucht

Großrückerswalde. Künftig soll ein noch zu gründender Brauverein die Brauerei im Kultur- und Begegnungszentrum betreiben. Dazu haben sich bereits einige Interessenten gefunden. Weitere Mitstreiter sind willkommen. Es geht dabei nicht nur darum, Bier zu brauen. Auch die übrige Vereinsarbeit muss abgesichert werden. Dabei sind Kreativität und nicht zuletzt auch Enthusiasmus gefragt. Der Verein würde damit eine lange Großrückerswalder Tradition fortsetzen. Gleichzeitig würde er ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Ort schaffen. Das ließe sich sowohl kulturell als auch touristisch nutzen.

Wer dabei Verantwortung übernehmen oder einfach nur mitwirken möchte, kann sein Interesse bis zum 18. Oktober per E-Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. bekunden.

 

 

Handy samt Hülle gefunden

Großrückerswalde. Am 8. September ist ein Handy samt Hülle gefunden worden. Beides befand sich in der Wolkensteiner Straße 34b auf den Briefkästen. Bei dem Handy handelt es sich um ein Samsung s4 mini. Die Hülle ist schwarz. Der Besitzer kann beides während der Öffnungszeiten im Rathaus der Gemeinde Großrückerswalde (Marienberger Straße 108) abholen. Geöffnet ist dienstags 7.30 bis 11.30 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 11.30 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr, freitags von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Infos unter Tel.: 03735 6030.

Großrückerswalder Abend mit Peter Hahne verschoben

Großrückerswalde – Das Virus wirft auch seine Schatten auf die 550-Jahrfeier der Großrückerswalder Wehrkirche. „Wir mussten den Termin mit Peter Hahne verschieben“, erklärt Pfarrer Andreas Lau. Mit Blick auf vergangene Veranstaltungen mit dem berühmten Journalisten in der Region sei nach einhelliger Meinung des Organisationsteams mit bis zu 1.000 Besuchern oder Interessenten zu rechnen. „Die Turnhalle als Alternative zum ursprünglich geplanten Festzelt ermöglicht maximal 250 Besucher.“ so der Pfarrer. Leicht sei diese Entscheidung nicht gefallen. Letztlich bestehe aber die Hoffnung, dass ein späterer Termin der umfangreichen Nachfrage besser nachkommen könne. „Es werden sich unabhängig vom diesjährigen Kirchenjubiläum noch Wege finden, Peter Hahne in unserer Region als Gast zu haben!“, versichert Andreas Lau. Harald Bretschneider wird dagegen nach Großrückerswalde kommen. Allerdings gibt es dafür einen neuen Termin. Der DDR-Bürgerrechtler wird am 29. September ab 19 Uhr in der Turnhalle der Evangelischen Oberschule zu Gast sein. Das Thema steht fest. Der Abend wird sich demnach mit der „Rolle der Kirche damals und heute“ beschäftigen. Bekannt ist Harald Bretschneider unter anderem wegen des von ihm geprägten Slogans „Schwerter zu Pflugscharen“. Geplant ist keineswegs ein Referatsabend. Harald Bretschneider möchte viel mehr mit dem Publikum in den Dialog treten. Am 3. Oktober steht die Konzert-Lesung „Samuel Rösch zu Hause“ auf dem Festprogramm. Beginn ist um 20 Uhr. 2018 gewann Samuel Rösch die achte Staffel von „The Voice of Germany“. Die kleine Wehrkirche und eine begrenzte Besucherzahl von 160 Personen sollen laut Andreas Lau für eine nahbare und persönliche Atmosphäre sorgen. Tickets können online erworben werden oder im Großrückerswalder Pfarramt sowie im Kultur- und Begegnungszentrum des Ortes. Für den Festgottesdienst mit dem Landesbischof Tobias Bilz bleibt alles, wie bereits angekündigt. Die Veranstaltung beginnt am 4. Oktober um 10 Uhr in der Wehrkirche. Das „Mittel Erzgebirgs Fernsehen“ überträgt den Gottesdienst live im Internet.

Medaillen für den SVG

Großrückerswalde. Am 6. September fanden in Annaberg die Tischtennis-Kreismeisterschaften der Senioren statt. Die Spieler des SV Großrückerswalde 49 konnten ein paar Medaillen mit nach Hause bringen. Mit Dirk Neisius in der AK 40 und Thomas Hunger in der AK 60 stellt unser Verein zwei Kreismeister. Ebenfalls Kreismeister wurden im Doppelwettbewerb Dirk Neisius mit Jens Fiedler, wobei sich Jens in der AK 50 noch den 3. Platz erkämpfte. Herzlichen Glückwunsch.

DMC Firewall is developed by Dean Marshall Consultancy Ltd