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„Hydrofighter“ aus Jöhstadt verstärkt die Feuerwehr in Mauersberg

Mauersberg. Als erste Feuerwehr im Erzgebirge verfügen die Mauersberger Kameradinnen und Kameraden über einen „Hydrofighter“. Die Tragkraftspritze hat bereits im vergangenen Jahr die bis dahin im Einsatz befindliche „Jöhstadt 92“ abgelöst. Nach der Testphase ist sie nun ganz offiziell in den Dienst gestellt worden. Das neue Modell erfüllt alle zurzeit aktuellen Richtlinien. Unter der Haube befindet sich ein 45 Kilowatt-Benzinmotor. Er stellt 1.500 Liter Wasser pro Minute bei zehn Bar zur Verfügung. Das ist beinahe die doppelte Saugleistung im Vergleich zur „Jöhstadt 92“. Damit stehen den Einsatzkräften im Ernstfall größere Wassermengen zur Verfügung als bisher. Bei großen Einsatzlagen wie etwa dem Brand im ehemaligen „dkk“ in Niederschmiedeberg 2012 oder den Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre ist das von großem Vorteil. Außerdem arbeitet der „Hydrofighter“ beinahe vollautomatisch. „Der Maschinist muss sie lediglich per Knopfdruck in Betrieb nehmen“, erklärte Keven Schreiter. Er ist für dieses Einsatzgerät bei den Mauersbergern verantwortlich. Produziert wird der „Hydrofighter“ in Jöhstadt und das seit etwa zwei Jahren. „Etwa 100 Stück haben wir bislang in die ganze Welt geliefert“, versicherte der Geschäftsführer der Pumpen- und Feuerlöschtechnik GmbH Michael Kaufmann. Die Kosten belaufen sich auf 15.000 Euro. Etwa 5.600 Euro schließt der Freistaat aus dem Landeshaushalt zu. (jag)

 

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