gefördert durch:

Großrückerswalde

Mein Großrückerswalde

Landkreis probt Katastrophenfall

13.05.2019

Am 10. Mai fand im Großrückerswalder Ortsteil Schindelbach eine Übung mit ausgewählten Kräften des Katastrophenschutzes im Regionalbereich Mittleres Erzgebirge statt.

Am Übungsgeschehen nahmen dabei folgende Katastrophenschutzeinheiten teil: 

  • Ortsfeuerwehren Großrückerswalde und Niederschmiedeberg
  • Katastrophenschutz Löschzug Retten (FF Neukirchen, FF Thum, FF Ehrenfriedersdorf)
  • Katastrophenschutz Gefahrgutzug (FF Niederneuschönberg, Olbernhau, Lengefeld, Marienberg)
  • Schnelleinsatzgruppe des 2. Einsatzzuges (DRK KV Mittleres Erzgebirge)
  • Funktrupp (FF Olbernhau)
  • Regelrettungsdienst des Rettungszweckverbandes Chemnitz-Erzgebirge
  • Polizeikräfte (Polizeirevier Marienberg)

 Übungsszenario

Das Szenario stellte einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ dar, der durch einen Gefahrgutunfall zusätzlich erschwert wurde. Das Übungsgelände befand sich auf der engen, schwer zugänglichen und zudem abschüssigen Ortsumfahrung des Großrückerswalder Ortsteils Schindelbach. Dort war es, so das vorbereitete Übungsszenario, infolge eines Frühjahrsgewitters zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung zweier PKW, eines LKW mit Gefahrgutladung und eines Linienbusses mit zahlreichen Insassengekommen. Infolge dessen mussten die Fahrzeuge gesichert und ca. 25 Personen aus den Fahrzeugen heraus gerettet und anschließend medizinisch versorgt werden. Von der beschädigten Ladung des verunfallten LKW ging dabei eine Gefährdung aus, welche durch die Spezialkräfte eingeschätzt und eingedämmt werden musste. Ebenfalls behinderten Gaffer die Arbeit der Einsatzkräfte

 Ziel der Übung

Die untere Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt Erzgebirgskreis führt in regelmäßigen Abständen derartige Übungen durch. Ziel derartiger Maßnahmen ist es vor allem, dass Zusammenwirken der unterschiedlichen Einheiten weiter zu vertiefen, die Führungskräfte zu schulen und die Fähigkeiten aller Beteiligten insgesamt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig zielte diese Übung aber auch darauf ab, dass bessere Kennenlernen der Einheiten untereinander zu fördern.

Fazit

Nahezu alle an der Übung Beteiligten konnten nach Abschluss ein überwiegend positives Fazit ziehen. „Die Übung war insgesamt erfolgreich. Auch wenn die Erstaufnahme punktuell hätte besser funktionieren können, hat das Zusammenspiel der Kräfte insgesamt gut funktioniert“, so Danilo Wötzel vom Sachgebiet Katastrophenschutz, der zugleich stellvertretender Kreisbrandmeister ist und während der Übung als „Schiedsrichter“ fungierte.  Dieser Einschätzung schlossen sich denn auch die allermeisten Übungsteilnehmer an. Man sei letztlich hier, um zu lernen mit solchen Szenarios umzugehen und im Ernstfall noch besser agieren zu können, so das allgemeine Fazit.

(Text: Stefan Pechfelder, Fotos: Alexander Wilhelm)

DMC Firewall is developed by Dean Marshall Consultancy Ltd