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Der Niederschmiedeberger Hasenschlächter ist zurück

Niederschmiedeberg. Der Hasenschlächter ist zurück. Nach mehr als zehn Jahren Pause wird er sich ab dem Samstag vor dem ersten Advent wieder auf der Niederschmiedeberger Ortspyramide drehen. Mit dabei sind dann auch seine drei Begleiter von damals. Der Reisende, die Stollenfrau und der Christbaummauser bilden mit dem Hasenschlächter die ältesten Figuren des 1979 erstmals angeschobenen Bauwerks. Typisch erzgebirgisch sollten sie sein und zugleich als Motiv etwas Einzigartiges. Das war damals das Ansinnen der Schnitzer um den Initiator Gottfried Diedrich. Im Folgejahr wurde die Pyramide um zwei Ebenen erweitert. Weitere Figuren kamen hinzu. Beim Material waren die Schnitzer damals neue Wege gegangen. Einfacher als Holz zu bearbeiten und auch leichter zu haben war für sie Polyurethan-Schaum. Das Material kam im DKK beim Kühlschrankbau zum Einsatz. Im Laufe der Jahrzehnte hinterließ das raue Erzgebirgsklima seine Spuren an den Figuren. Außerdem fanden einige Betrachter den Hasenschlächter als zu brutal und Angst einflößend. „Wir haben uns daher 2006 entschieden, neue, traditionellere Figuren herzustellen“, erklärte der Vorsitzende des Schnitz- und Klöppelvereins Niederschmiedeberg Wolfgang Schönherr. Fortan drehte sich eine Bergkapelle auf dem unteren Teller. In jüngster Vergangenheit begannen die Niederschmiedeberger die alten Figuren zu vermissen. Das gilt auch und insbesondere für den Hasenschlächter. Deshalb hat sie der Verein restauriert und rechtzeitig vor dem Anschieben am 1. Dezember fertig gestellt. Zukünftig sollen alte und neue Figuren einander Jahr für Jahr abwechseln. Das Pyramidenanschieben beginnt um 14.30 Uhr. jag

 

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