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Nachrichten

70 Schulranzen sind zum Abtransport bereit

Großrückerswalde. Seit Sommer hat die Evangelische Jugendallianz Großrückerswalde 70 Schulranzen gesammelt und gefüllt. Das ist ein neuer Rekord. Nun lagern sie in der Alten Fabrik und warten auf den Abtransport durch die Hilfsorganisation „Gain“. Jeder der Schulranzen ist gefüllt. Sie enthalten Hefte, Blöcke, Stifte, Hygieneartikel und vieles andere mehr, was Kinder für die Schule brauchen. Die Inhalte sind zum Teil wie die Ranzen selber direkt als Sachspende eingegangen. Außerdem kauft sie die Evangelische Jugendallianz hinzu. Finanziert wird das über Spenden. Initiiert hat die Aktion Maria Riehl. 2009 hatte sie einen Transport mit Schulranzen begleitet. "Das Glänzen in den Augen der Kinder habe ich bis heute nicht vergessen“, betonte sie. Wohin die Schulranzen gehen, richtet sich nach dem Bedarf, den „Gain“ ermittelt. Allerdings weiß Annett Seifert vom der Evangelischen Jugendallianz, dass sie häufig Lettland als Zielort haben. Hilfsgüter jeder Art einschließlich der Schulranzen und der damit verbundenen Sachspenden werden wieder am 14. November von 15 bis 18 Uhr, am 22. November von 9 bis 12 Uhr sowie am 26. November von 15 bis 18 Uhr in der Alten Fabrik in der Marienberger Straße 99 entgegen genommen. Weitere Termine können mit Annett Seifert unter 0152 09954022 vereinbart werden.

Der Niederschmiedeberger Hasenschlächter ist zurück

Niederschmiedeberg. Der Hasenschlächter ist zurück. Nach mehr als zehn Jahren Pause wird er sich ab dem Samstag vor dem ersten Advent wieder auf der Niederschmiedeberger Ortspyramide drehen. Mit dabei sind dann auch seine drei Begleiter von damals. Der Reisende, die Stollenfrau und der Christbaummauser bilden mit dem Hasenschlächter die ältesten Figuren des 1979 erstmals angeschobenen Bauwerks. Typisch erzgebirgisch sollten sie sein und zugleich als Motiv etwas Einzigartiges. Das war damals das Ansinnen der Schnitzer um den Initiator Gottfried Diedrich. Im Folgejahr wurde die Pyramide um zwei Ebenen erweitert. Weitere Figuren kamen hinzu. Beim Material waren die Schnitzer damals neue Wege gegangen. Einfacher als Holz zu bearbeiten und auch leichter zu haben war für sie Polyurethan-Schaum. Das Material kam im DKK beim Kühlschrankbau zum Einsatz. Im Laufe der Jahrzehnte hinterließ das raue Erzgebirgsklima seine Spuren an den Figuren. Außerdem fanden einige Betrachter den Hasenschlächter als zu brutal und Angst einflößend. „Wir haben uns daher 2006 entschieden, neue, traditionellere Figuren herzustellen“, erklärte der Vorsitzende des Schnitz- und Klöppelvereins Niederschmiedeberg Wolfgang Schönherr. Fortan drehte sich eine Bergkapelle auf dem unteren Teller. In jüngster Vergangenheit begannen die Niederschmiedeberger die alten Figuren zu vermissen. Das gilt auch und insbesondere für den Hasenschlächter. Deshalb hat sie der Verein restauriert und rechtzeitig vor dem Anschieben am 1. Dezember fertig gestellt. Zukünftig sollen alte und neue Figuren einander Jahr für Jahr abwechseln. Das Pyramidenanschieben beginnt um 14.30 Uhr. jag

 

Mauersbergerin möchte die Bilder ihres Vaters der Öffentlichkeit zugänglich machen

Mauersberg. Renate Schuffenhauer hütet einen Schatz. So bezeichnet sie die Bilder, die ihr Vater gemalt und gezeichnet hat. Martin Dost hat vor allem Landschaften und Porträts angefertigt. „Sie sind viel zu schade, um irgendwo zu verstauben. Ich fände es schön, wenn die Leute sie sehen könnten“, sagte die Mauersbergerin. Sie würde sich freuen, wenn die Bilder ihres Vaters so wie vor kurzem in Olbernhau geschehen in Ausstellungen hängen. Bereits auf dem ersten Blick fällt auf, dass der 2004 verstorbene Martin Dost mit großer Leidenschaft und viel Liebe zum Detail gemalt und gezeichnet hat. Einige seiner Porträts sehen flüchtig betrachtet wie Fotos aus. Dabei hat er in jedem Menschen ganz liebevoll die innere Schönheit entdeckt. Ob es sich dabei um eine junge Frau, ein Kind oder um alte Menschen handelt, spielt dabei keine Rolle. Ein Teil der Bilder entstand in den USA. Dort verbrachte er nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Jahre in Gefangenschaft. Sein künstlerisches Talent bewahrte ihn immer wieder vor direkten Fronteinsätzen. „Er musste oft Porträts für seine Vorgesetzten malen“, weiß seine Tochter aus den Erzählungen. Die gemalten Landschaften entführen seine Betrachter auf eine Reise zu Martin Dosts Lieblingsplätzen. Diese befinden sich sowohl in seiner geliebten Heimat als auch in weiter Ferne. Die Alpen haben ihn immer fasziniert, wie einige seiner Werke beweisen. Viele seiner Bilder hängen in mehreren Mauersberger Wohnstuben. Neben seinen Bildern erinnert auch das große mechanische Bergwerk im Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg. Er steht für die Bastelleidenschaft des Mauersbergers. jag

Schloss Augustusburg ist fertig

Streckewalde. Der Streckewalder Hobby-Modellbauer Günther Siegert hat mit der Augustusburg sein größtes Projekt abgeschlossen. Zu sehen sein wird es ab dem 3. November im Vereinshaus seines Heimatortes. Mit der dann beginnenden Ausstellung feiert er sein zehnjähriges Modellbaujubiläum. Begonnen hatte alles mit dem Nachbau von Gebäuden, die sich auf erzgebirgischen Bergen befanden und der Seiffener Kirche. Diese standen noch in einem Schaukasten vor seinem Haus. Später kamen Kirchen der Region hinzu und andere markante Gebäude aus der Heimat des Streckewalde. Seit einigen Jahren fertigt er Modelle auch auf Nachfrage an. So steht das Café Schweizer-Dörfel auf der Schönfelder Modellbahnanlage. Schloss Augustusburg ist allein von den Ausmaßen her gesehen bereits das größte Modell. Immerhin 3,34 mal 1,43 misst die Grundplatte des im Maßstab 1:80 gefertigte Modell. Viel Arbeit steckt in den über 400 Fenstern. Besonders kompliziert umzusetzen waren die runden Dachformen. Insgesamt 1.300 Stunden Arbeit stecken in dem Modell. Ohne die Hilfe seiner beiden Freunde Frank Oehme und Johannes Richter hätte er das nicht geschafft, wie er betonte. Für die nächsten Bastelstunden hat Günther Siegert weitere Ideen. Schließlich gehören neben Augustusburg noch Scharfenstein und Lichtenwalde zu den sehenswerten Drei. Die Ausstellung öffnet am 3. November und ist danach bis zum 28. April samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr im Streckewalder Vereinshaus zu sehen. jag

 

1. Schindelbacher Kürbisfest als rundum gelungene Sache beendet

Schindelbach. Als rundum gelungene Sache bezeichnete Tino Schott das erste Schindelbacher Kürbisfest. Das hat am 13. Oktober etwa 500 Besucher in den Großrückerswalder Ortsteil gelockt. Tino Schott wusste zwar aufgrund der Vorbestellungen, dass viele Gäste kommen würden. Mit so vielen hätte er jedoch nie gerechnet. Insgesamt elf Kürbisse wurden für den Wettbewerb des Kürbiskönigs abgegeben. Am Ende war der des Niederschmiedebergers Ronny Neubert mit einem Gesamtgewicht von 238 Kilogramm am schwersten. Die Riesenfrucht musste sogar extra mit einem Kran angeliefert werden. Damit sicherte sich Ronny Neubert den Titel des „Ersten Schindelbacher Kürbiskönigs“. Etwa 70 viel kleinere Kürbisse wurden vor allem von den Kindern mit Messern und Löffeln verziert sowie anschließend mit nach Hause genommen. „Es gab viel Zuspruch von unseren Gästen, das zu wiederholen“, erzählte der Organisator der Veranstaltung. Deshalb sei es mehr als wahrscheinlich, dass es nächstes Jahr das zweite Kürbisfest geben wird. Allerdings soll der Termin dann früher sein, damit die Kürbisse noch frischer sind als in diesem Jahr. (jag)

Museum zeigt: Schule im Dorf

Mauersberg. Noch bis zum 21. Oktober ist im Mauersberger-Museum die Ausstellung „Schule im Dorf“ zu sehen. Gezeigt werden unter anderem verschiedene Dokumente aus der Zeit des Lehrers Friedrich Reinhard Rothers. Er übernahm die Mauersberger Schullehrerstelle im Jahre 1852. Diese beinhaltete gleichzeitig die Kantorenstelle. In den Vitrinen befinden sich unter anderem Zeugnisse, Klassenbücher, Arbeitsmaterialien und sogar Instrumente aus dieser Zeit. Schulbänke, eine Tafel und eine im Stile des 19. Jahrhunderts gekleidete Puppe vermitteln ein wenig historisches Schulambiente im Ausstellungsraum. Nach dem 21. Oktober wird die traditionelle Weihnachtsausstellung vorbereitet. Diese soll unter dem Titel: "Wenn die Weihnachtsfiguren erzählen" laufen. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. jag

 

Einblicke in einen Unterrichtsraum des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

 

Feuerwehren schulen Nachwuchs während der Blaulichttage

Großrückerswalde. Bereits zum 13. Mal haben vom 5. bis zum 7. Oktober die Blaulichttage stattgefunden. Insgesamt 45 Kinder und Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehren Marienberg, Großrückerswalde und Niederschmiedeberg haben miteinander trainiert. Der Austragungsort wechselt jährlich. Dieses Jahr sind die Großrückerswalder als Gastgeber an der Reihe gewesen. Sinn und Zweck der Veranstaltung ist das Festigen von feuerwehrtypischen Kenntnissen und Fähigkeiten. Dabei spielen die Brandbekämpfung, die Erste Hilfe, technische Hilfeleistungen und die Fahrzeugkunde entscheidende Rollen. Außerdem stand ein Ausflug in die Kletterhalle der Pockauer Strobel-Mühle auf dem Programm. „Für die Kinder war das Wochenende ein Riesenspaß, bei dem sie ihr Können unter Beweis stellen mussten“, betonte der Großrückerswalder Jugendfeuerwehrwart Ricky Löser. Mit dem Ausbildungsstand der jungen Leute zeigte er sich sehr zufrieden. „Man sieht, dass sie ihre Feuerwehrdienste ernst nehmen“, lautete ein Resümee. Nächstes Jahr finden die Blaulichttage in Niederschmiedeberg statt. jag

 

Erstes Apfelfest lockt etwa 200 Besucher ins Kunterbunte Spatzennest

Großrückerswalde. Das erste Apfelfest hat der Kita Kunterbuntes Spatzennest am 7. Oktober ein volles Haus beschert. Kurz nach Erntedank stand die süß-saure Frucht im Mittelpunkt des Geschehens dieses ganz besonderen Tags der offenen Tür. Bereits die Woche zuvor hatten die Kinder und Erzieher Apfel gesammelt. Diese wurden zum Fest in Christiane Baumanns mobiler Apfelsaftpresse zu Saft verarbeitet. Wer wollte, durfte mithelfen. Einige Gäste haben während ihres Besuches weitere Äpfel beigesteuert. Das frisch hergestellte Getränk wurde auf 70 Grad Celsius erhitzt, damit es länger hält. Nun kann es im Kindergarten gekauft werden. Interessenten können sich unter Tel. 03735 64252 an das Team des Kindergartens wenden. Christiane Baumann versicherte, der Saft sei in diesem Jahr besonders süß und aromatisch. Ihrer Meinung nach liegt das am heißen Sommer in diesem Jahr. Der frisch gepresste Saft ist nur ein Thema des Apfelfestes gewesen. Im Haus selbst konnten die kleinen und großen Besucher mit Äpfeln basteln, rätseln, fischen und vieles andere mehr. In einem der Gruppenräume, wurden Äpfel manuell geschält und in Spiralen geschnitten. Die Schalen werden für Tees verwendet. Die vom Griebs getrennte Fruchtfleischspirale wird zu Apfel-Chips getrocknet. Sogar ein kleines Apfeltheater hat es gegeben. Etwa 200 Besucher haben sich diese Premiere in Kombination mit dem Tag der offenen Tür nicht entgehen lassen. „Wir haben auf so viele Gäste gehofft. Damit rechnen konnten wir jedoch nicht“, freute sich die Leiterin des Kunterbunten Spatzennestes Jenny Hilbert. Sie hofft nun, dass sich das Apfelfest in den nächsten Jahren fest in den Veranstaltungskalender der Einrichtung etablieren wird. jag

 

 

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