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Nachrichten

Martin Tosts Werke in einer Schau

Mauersberg. Martin Tost wäre dieses Jahr 105 Jahre alt geworden. Ab dem 5. Juli präsentiert eine neue Sonderausstellung einen Überblick zum malerischen Schaffen des Mauersbergers. Etwa 100 Werke hat Martin Tosts Tochter Renate Schuffenhauer in den vergangenen Wochen und Monaten ausgesucht und zusammengetragen. Einige davon haben Einwohner aus dem Ort zur Verfügung gestellt. Für sie hatte sie Martin Tost einst gemalt oder gezeichnet. „Ich freue mich riesig darüber, dass ich die Ausstellung noch erleben darf“, so die 68-Jährige. Schon länger hoffte sie darauf, dass das Werk ihres Vaters der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde. Martin Tost hielt sich am liebsten in der Natur auf. Das spiegeln seine Arbeiten wider. Der Wald, Wiesen, verträumte Orte und Täler spielen häufig eine Rolle. Auch Porträts sind im Mauersberger-Museum ausgestellt. Dabei hat er in jedem Menschen ganz liebevoll die innere Schönheit entdeckt. Ob es sich dabei um eine junge Frau, ein Kind oder um alte Menschen handelt, spielt dabei keine Rolle. Ein Teil der Bilder entstand in den USA. Dort verbrachte er nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Jahre in Gefangenschaft. Sein künstlerisches Talent bewahrte ihn immer wieder vor direkten Fronteinsätzen. „Er musste oft Porträts für seine Vorgesetzten malen“, weiß seine Tochter aus den Erzählungen. Martin Tost setzte eine Vielzahl von Techniken ein. So verstand er sich sowohl auf die Aquarell- und Ölmalerei als auch den Umgang mit Feder, Tusche, Bleistift und Kreide. Zu sehen sein werden die Bilder, Zeichnungen und sogar bemalte Lampen bis zum 22. September. Geöffnet ist das Museum mittwochs bis sonntags sowie an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr.

 

Fahrradkantor mit zwei Premieren in Großrückerswalde

28.06.2019

Großrückerswalde. Drei Auftritte hatte der Fahrradkantor Martin Schulze in Großrückerswalde. Zwei Davon waren eine Premiere. So gab es zum ersten Mal eine Fragerunde mit Kindern. Auch ein Konzert, an dem Kinder mitwirkten, habe es vorher noch nie gegeben. Dabei betonte der Kirchenmusiker mit dem Fahrrad, dass ihm gerade das sehr große Freude bereitet habe. Schließlich sei er selbst Vater zweier Kinder. Etwa 15.000 Kilometer legt Martin Schulze Jahr für Jahr zurück. Von Mai bis September dauert die Konzertsaison. Etwa 120 Orgeln spielt er so pro Jahr. Sein Weg führt dabei quer durch die gesamte Bundesrepublik. „Lieblingsregionen habe ich keine. Von jeder geht ein gewisser Reiz aus“, sagte er. Die längste Strecke, die er an einem Tag zurücklegte, führte über 420 Kilometer von der Nordsee nach Berlin. Etwa 20 Stunden hatte das gedauert. Zu Hause ist er etwa alle 14 Tage. Schließlich wartet die Familie in Frankfurt an der Oder auf den Vater. Reifen hat er sich schon mehrere Platt gefahren. Deshalb geht er nie ohne Reserveschläuche auf Tour. Außerdem im Gepäck neben Kleidung und Zahnbürste: Werkzeug und natürlich Orgelnoten. Ganz von Unfällen verschont ist er ebenfalls nicht geblieben. „Ich bin schon einmal in ein Auto gefahren“, so der 52-Jährige. Geschlafen wird an den Zielorten bei Familien oder im Pfarramt. Im Wald oder auf freiem Feld musste er noch nicht übernachten. Allerdings zwangen ihn Gewitter schon dazu, etwa in Bushaltestellen zu pausieren um sich unterzustellen. Auf ein E-Bike umzusteigen, kann er sich nicht vorstellen. „Das ist wie Schummeln oder wie Kaffee ohne Koffein“, sagte er. Die Kombination aus Radfahren und Orgelmusik ist für ihn der Traumjob schlechthin. Allerdings würde er gern einmal über die Alpen fahren. Auch dort, so weiß er genau, gibt es herrliche Landschaften und wunderbare Orgeln.

 

Großrückerswalde mischt bei den 24. Jugendfeuerwehrtagen in Niederlauterstein mit

Die 24. Jugendfeuerwehrtage in Niederlauterstein sind Geschichte. Es war ein sehr schönes, erfolgreiches, aber auch ein anstrengendes Wochenende. Insgesamt starteten aus unserem Gemeindegebiet 4 Mannschaften und haben zum Wettkampf eine gute Leistung gezeigt. So konnte die JF Großrückerswalde in der Altersklasse A den 12. Platz von 16 Mannschaften erkämpfen, die Altersklasse B den 25. von 46. Plätzen und die Altersklasse C den 6. von 35 Plätzen. Die Mannschaft der JF Niederschmiedeberg hat in der Altersklasse A den 9. Platz erzielt.
Vielen Dank an die Organisatoren, der Stadtfeuerwehr Marienberg mit allen dazugehörigen Ortswehren, den Betreuern der Jugendfeuerwehr Großrückerswalde und Niederschmiedeberg und allen anderen Helfern, welche dieses Event möglich gemacht haben. Im kommenden Jahr werden die 25. Jugendfeuerwehtage in Großrückerswalde stattfinden. Die Planungen dafür laufen schon und wir freuen uns auf ein genau so schönes Wochenende wie in Niederlauterstein. Mehr dazu gibt es hier.

 

Kurrendekinder bauen Orgelpfeifen

Großrückerswalde - Ein Teil der Mädchen und Jungen der Kurrende der Kirchgemeinde Großrückerswalde und Mauersberg haben am Montagnachmittag im Kultur- und Begegnungszentrum (KuBz) Orgelpfeifen gebastelt. Kantor Johannes Stuhlemmer hatte zuvor die Bausätze versorgt und die Kinder angeleitet. Dabei war Vorsicht geboten, denn der Spezialkleber durfte nur in winzigen Mengen aufgetragen werden. Zum Schluss durften sie die Instrumente ausprobieren, indem sie gemeinsam musizierten. Das gemeinsame Musizieren wird am Donnerstag wiederholt. Dann ist der Fahrradkantor Martin Schulze Gast der Kirchgemeinde. Um 17 Uhr erklingt in der Wehrkirche im Rahmen der Mauersberger Konzertreihe Orgelmusik für die ganze Familie. Dann werden auch die selbst gebauten Orgelpfeifen wieder erklingen. Bereits um 16 Uhr können alle Interessenten mit dem Fahrradkantor ins Gespräch kommen. Treffpunkt dafür ist das Kultur- und Begegnungszentrum. Am Freitag findet ein weiteres Konzert mit Martin Schulze statt. Das gestaltet er ab 19 Uhr gemeinsam mit dem Posaunenchor. Anschließend ist ein gemütliches Beisammensein mit einem kleinen Imbiss geplant.

 

 

Erdgeschoss des Großrückerswalder Rathauses wird barrierefrei

Großrückerswalde - Das Erdgeschoss des Großrückerswalder Rathauses soll barrierefrei zugänglich werden. Die entsprechenden Arbeiten haben Mitte Juni begonnen. Bis Ende des Jahres sollen sie abgeschlossen sein. Das Vorhaben wird in zwei Bauabschnitten bei laufenden und unveränderten Öffnungszeiten realisiert. Vorbereitend auf den ersten Bauabschnitt sind das Haupt- und Meldeamt samt Wartebereich bereits aus dem rechten Teil des Erdgeschosses in die Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek und des Sitzungszimmers umgezogen. Die frei gewordenen Räume werden innerhalb der nächsten Wochen und Monate im Sinne der Barrierefreiheit umgebaut. Der zweite Bauabschnitt schließt sich nahtlos an. Dann ziehen die beiden Bereiche wieder in den rechten Teil zurück und das Sitzungszimmer vergrößert. Es wächst um einen Teil der ehemaligen Bibliothek. Die Zugangstreppe zum Hauptportal wird ebenfalls barrierefrei umgestaltet. Dazu wird unter anderem ein Hublift installiert. Die zweite Etage wird auch nach dem Umbau nicht barrierefrei sein. Das ist aufgrund der historisch gewachsenen Substanz des Gebäudes nicht möglich. Allerdings können bei Bedarf Beratungsleistungen aus den Sachgebieten Kämmerei und Bauamt aus der zweiten Etage in das Erdgeschoss verlegt werden. Für die Besucher des Rathauses ändert sich während der Bauarbeiten lediglich der Zugang. Dieser ist ab dem 1. Juli nur noch aus dem Rathaushof möglich. Außerdem stehen dann weniger Parkplätze zur Verfügung. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf 285.000 Euro. Davon steuert der Freistaat Sachsen 213.500 Euro in Form von Fördermitteln bei. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 71.500 Euro. Außerdem erbringt der Bauhof verschiedene Eigenleistungen. jag

 

August-Termine für die Hilfsgütersammlung

Großrückerswalde. Die Evangelische Jugendallianz sammelt auch im Juli wieder Hilfsgüter in der Alten Fabrik (Marienberger Straße 99). Entgegen genommen werden wie immer gut erhaltene Schuhe, Spielzeug, Haushaltswäsche, Kleidung und vieles andere mehr. Das Team bitte darum, wirklich nur gut Erhaltenes abzugeben. Schließlich sollen die Hilfsgüter vor Ort helfen und nicht ein zusätzliches Müllproblem verursachen.

Das Team ist zu folgenden Terminen vor Ort.

9. August, 16 bis 19 Uhr

15. August, 16 bis 19 Uhr

21. August, 16 bis 19 Uhr

28. August, 16 bis 19 Uhr

Rückfragen und weitere Termine unter Tel. 03735 6092436 oder Mobil: 0152 09954022.

Im August startet wieder der Wettkampf „Mensch gegen Maschine“

Jöhstadt. Der Wettkampf „Mensch gegen Maschine“ geht turnusgemäß nach zwei Jahren in die nächste Runde. Herausforderin ist die „IV K“, eine historische Dampflok samt Waggons der Preßnitztalbahn. Termin dafür ist der 17. August. Der Spendenlauf startet um 14.11 Uhr am Bahnhof Schlössel in Richtung Ziel, dem Bahnhof in Steinbach. Die Teilnehmer versuchen dabei, schneller zu sein, als der Schmalspurzug. Etwa sieben Kilometer misst die Strecke. Obwohl bis zum Start noch einige Wochen vergehen, hat die Voranmeldung der Läufer und Vereine bereits begonnen, wie Michael Gürtler vom Organisationsteam mitteilte. Die Chance, dass auch dieses Mal der Mensch Sieger sein wird, ist groß. „Bislang ist das immer so gewesen“, so der Leiter der Jöhstädter Gästeinformation. Der Spendenerlös kommt in diesem Jahr dem Kriseninterventionsteam Annaberg zu Gute. Der Verein betreut unter anderem Betroffene, Angehörige oder Rettungskräfte nach traumatischen Ereignissen. Mitmachen kann jeder. In den vergangenen Jahren sind stets sowohl Leistungssportler als auch Hobbyläufer am Start gewesen. Etwa ein Dreiviertel des Starterfeldes erreichte bei der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren das Ziel eher als die Preßnitztalbahn. Nähere Informationen und Anmeldungen in der Gästeinformation Jöhstadt, Markt 185, unter Tel.: 037343 80510, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im Internet unter www.joehstadt.de.

 

Tischtennisspieler aus Klösterle zu Gast in Großrückerswalde

18.06.2019

Großrückerswalde. Nun schon zum vierten Mal kam es am 15.06.2019 zu einem Treffen zwischen den befreundeten Tischtennisspielern aus Großrückerswalde und Klösterle. Dieses Jahr waren die Tschechen aus dem Egertal bei uns zu Gast. Nach einem sehr schönen Doppelturnier mit jeweils einem Spieler aus GRW und Klösterle, bei dem auch die Hitze etwas zu schaffen machte, wurde geschlossen das Gewerbegebietsfest besucht und nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgte am Sonntag die Verabschiedung. Dabei waren sich alle darüber einig, dass so ein Treffen unbedingt wiederholt werden muss. Das nächste Mal wieder im Böhmischen.

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