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Großrückerswalde

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Mauersberger Museum

Das Mauersberger-Museum ist eines von 40 Musikermuseen in Deutschland.

Ab sofort hat das Mauersberger-Museum wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

Das Mauersberger-Museum erinnert an Rudolf und Erhard Mauersberger, die zwei wohl berühmtesten Söhne des Ortes, die zu den bedeutendsten Kirchenmusikern des 20. Jahrhunderts zählen. Rudolf Mauersberger war von 1930 bis 1971 Kreuzkantor in Dresden, sein Bruder Erhard Mauersberger war Thomaskantor in Leipzig von 1961 bis 1972. Die Ausstellung zeigt Zeitdokumente aus ihren Schaffensjahren in Aachen, Eisenach, Dresden und Leipzig, darunter Objekte aus der ehemaligen Dresdner Kreuzschule, aus dem Privatbesitz von Rudolf Mauersberger sowie ein 15 m² großes Modell des winterlichen Dorfes Mauersberg um das Jahr 1926. Außerdem sind weitere kleinere Weihnachtsberge, Pyramiden, geschnitzte Figuren, Modelle der Dresdner Kreuzkirche und erzgebirgischer Wehrgangkirchen zu sehen.

Die Sammlung des Museums geht auf eine Stiftung Rudolf Mauersbergers zurück und wurde von einigen engagierten Mauersbergern nach dem Tod des Kreuzkantors als Musiker-Gedenkstätte aufgebaut und konnte im Jahr 1973 eröffnet werden. Über die Jahre hinweg hat es sich zu einer echten kulturellen Institution im Ort entwickelt.

Das Mauersberger-Museum kümmert sich heute darum, das künstlerisch-musikalische Erbe der beiden berühmten Musiker zu bewahren, mit neuem Leben zu erfüllen und weiterzuentwickeln. Das Museum betreibt mit künstlerisch-musikalischen Workshops und Sonderveranstaltungen eine aktive Kulturarbeit.

Im Obergeschoss präsentiert Angela Straßberger eine neue Sonderausstellung mit demTitel „Gesichter der Natur“. Dahinter verbergen sich Blütenbilder. Diese sind aus allerlei Materialien von den Wiesen und aus den Wäldern rund um ihren Heimatort Rabenau bei Dresden hergestellt. Ein Großteil der im Museum zu sehenden Arbeiten stellt weibliche Gesichter dar. Diese fertigt Angela Straßberger auch am liebsten an. Jede Exemplar ist ein Unikat, gefertigt aus einer Vielzahl von Blüten, Gräsern, Stengeln und allem, was die Natur dafür hergibt. Mittlerweile stellt Angela Straßberger auch Kalender, Grußkarten und Bücher auf diese Weise her. Sie sollen in erster Linie Freude verbreiten. Das ist der 70-Jährigen wichtig. Nichts überlässt sie bei ihrer Arbeit dem Zufall. Auf ausgedehnten Spaziergängen sammelt sie die Naturmaterialien selbst und presst sie anschließend in ihrer Manufaktur. Bis zu 14 Tage sind die Pflanzenteile den Kräften in der Presse ausgesetzt. Nicht alle Pflanzen eignen sich für ihre Arbeit. „Der Rote Mohn etwa wird immer braun und Hortensien meistens auch“, nennt sie zwei Beispiele dafür. Ihre Lieblingspflanze ist übrigens das Gänseblümchen. Das kommt auch nach der mehrfachen Mahd immer wieder. „Ich hätte gern selbst die Kraft, die das Gänseblümchen besitzt“, so die Rabenauerin. Nach dem Pressen werden die Pflanzen trocken in einem Extraschrank gelagert. Dort befinden sich ganz viele gefüllte Mappen. Ich muss bestimmt 150 Jahre alt werden, wenn ich die alle verkleben will“, scherzt Angela Straßberger. Gelernt hat sie den Beruf der Gebrauchswerberein. Als solche hat sie auch mehrere Jahre gearbeitet. Später kam sie zu einer Firma in Oelsa. Diese hatte Pflanzenbilder hergestellt. Das hatte ihr so gut gefallen, dass sie dabei geblieben ist. Dort konnte sie all die Tricks und Kniffe lernen, die notwendig sind. Im Jahre 2006 machte sie sich damit selbständig. Was sie in der Natur nicht findet, baut sie selber an. So wachsen in ihrem Garten Rittersporn, Mädchenaugen, Stiefmütterchen, Hornveilchen und vieles andere mehr. Das alles nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Aber Angela Straßberger nimmt sie sich gern. Schließlich hat sie auch als Rentnerin noch großen Spaß daran. Die Blumen, die sie verarbeitet, kennt sie auch mit Namen. Immer, wenn sie etwas Neues findet, schlägt sie nach, was sie aufgespürt haben könnte. Ihre Arbeiten entstehen intuitiv. Skizzen oder gar Zeichnungen fertigt sie vorher nicht an. Dutzende „Gesichter der Natur“ sind in der Sonderausstellung zu sehen und das noch bis zum 10. Oktober. Geöffnet ist das Mauersberger-Museum mittwochs bis sonntags von 12 bis 17 Uhr. Weitere Informationen werden unter Tel.: 03735 90888 erteilt.

Einen kurzen Einblick in das Museum gewährt ein neues Video.

 

Museum Mauersberg

Hauptstraße 22
09518 Großrückerswalde OT Mauersberg
TEL 03735 90888
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Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 12:00 - 17:00
Donnerstag: 12:00 - 17:00
Freitag: 12:00 - 17:00
Samstag: 12:00 - 17:00
Sonntag: 12:00 - 17:00

Feiertage: 12:00 - 17:00 außer 24.Dezember und 31. Dezember