gefördert durch:

Großrückerswalde

Mein Großrückerswalde

Frank Vogel auf Kreisstraßenbereisung im östlichen Teil des Landkreises

Niederschmiedeberg. Jedes Jahr investiert der Erzgebirgskreis mehr als zehn Millionen Euro in das Kreisstraßensystem. Im Sommer nutzt der Landrat meist zwei bis drei Tage um sich anzuschauen, was mit dem Geld bewerkstelligt worden ist. Am Dienstag, dem 4. August, standen unter anderem Jöhstadt, Niederschmiedeberg und Zschopau auf dem Programm. Die Talstraße in Niederschmiedeberg befindet sich erst seit einigen Jahren als K8115 in Zuständigkeit des Landkreises. Deren Sanierung ist nun beendet worden. Vorher war der Freistaat dafür verantwortlich gewesen. Investitionen waren damals Fehlanzeige. Nach wie vor fordert Frank Vogel mehr finanzielle Mittel aus Dresden für den Ausbau der Infrastruktur. „Hier bedient der Freistaat seine Pflichten meiner Meinung nach nicht allumfänglich. Da muss mehr geschehen“, sagte er am Rande der Tour am Dienstag. Etwa ein halbes Dutzend Maßnahmen hat der Landkreis angemeldet, die nicht bedient werden, weil Fördermittel aus Dresden dafür fehlen oder überzeichnet sind. „Eine intakte Verkehrsinfrastruktur ist aus meiner Sicht lebensnotwendig, gerade im ländlichen Bereich“, betonte der Landrat. Über 50 Prozent der Kreisstraßen sind, wie er erklärte, in einem sehr guten Zustand. Deshalb soll die Höhe der Investitionen auch zukünftig auf dem hohen Niveau gehalten werden. Was genau der nächste Doppelhaushalt zur Verfügung stellt, steht noch nicht fest. Die Verhandlungen dazu laufen noch. Frank Vogel rechnet aber auch wieder mit etwa zehn Millionen Euro, die in das Kreisstraßennetz investiert werden sollen, einschließlich der Fördermittel. Im Bereich Sehmatal/Crottendorf könnte es sogar eine Straßenverlegung geben, um sie unter anderem für LKWs flüssiger zu halten. (jag)

 

Beispiele für Baumaßnahmen an Kreisstraßen 2020

Ein typisches Beispiel für solche Baumaßnahmen ist der „Sanierung von  Stützwänden an der Kreisstraße K 8115 in Goßrückerswalde, OT Niederschmideberg“, die bereits seit März 2020 laufen und kurz vor dem Abschluss stehen. Diese Maßnahmen an der K 8115 sind nur die jüngsten unter vielen Baumaßnahmen, die in den zurückliegenden Jahren an dieser seit 2012 in Verantwortung des Erzgebirgskreises liegenden Kreisstraße realisiert worden sind. Konkret wurden auf dem 14,5 Km langen Straßenabschnitt seither rund 8,7 Mio. EUR für Instandsetzungs- und (Ersatz-) Neubaumaßnahmen investiert, wovon ca. 3,1 Mio. EUR als Fördermittel und 3.1 Mio. als Einstandspflicht  durch den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt worden sind. Zugleich wird dies aber nicht die letzte Investition an dieser Kreisstraße bleiben. So soll in Kürze der Ausbau im Bereich des Großrückerswalder Ortsteils Streckewalde beginnen, wo insbesondere Brückenbauwerke erneuert werden sollen. Für diese Maßnahme, die in zwei Bauabschnitten bis ca. 2023 realisiert werden soll, wird mit Kosten in Höhe von 5 Mio. EUR gerechnet. Der erste Bauabschnitt beginnt bereits dieses Jahr und kostet ca. 1,9 Mio.

DMC Firewall is developed by Dean Marshall Consultancy Ltd