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Sehenswertes

Die Wehrgangkirche zu Großrückerswalde gehört zu den vier noch erhaltenen Wehrgangkirchen des Erzgebirges: Mittelsaida, Dörnthal, Lauterbach. Sie steht 610 Meter über dem Meeresspiegel. Als Entstehungszeit wird die Mitte des 15. Jahrhunderts, die Zeit nach den Hussitenkriegen angenommen. Eine genaue Datierung ist jedoch nicht möglich.
Besonders wertvoll ist das Pestbild von 1583 an der Westseite unter der Orgelempore. Es zeigt das Dorf Großrückerswalde mit seiner Kirche in der Zeit der Pest. 72 Einwohner starben in diesem Jahr an der Seuche. Beim Umsehen und Betrachten wird der Besucher noch manch schönes Kleinod entdecken.
Die Wehrgangkirche im Internet



1950 bis 1953 ließ Prof. Rodolf Mauersberger die Mauersberger Kreuzkapelle als Nachbildung der 1889 abgebrochenen Wehrgangkirche errichten.

Die Raumakustik in der Kapelle ist hervorragend. In den Sommermonaten finden dort musikalische Vespern in memoriam Rudolf und Erhard Mauersberger statt. Unter den Fenstern sieht man das eichtigste und eindruckvollste Kunstwerk der Kapelle, den "Mauersberger Totentanz" von Otto Rost.



Das Mauersberg-Museum verwaltet einen Teil der Nachlässe von Rudolf Mauersberger (Kreuzkantor in Dresden von 1930 bis 1971) und seinem Bruder Erhard Mauersberger (Thomaskantor in Leipzig von 1961 bis 1972). Ein Modell vom winterlichen Mauersberg anno 1926 hat der Kreuzkantor über Jahrzehnte selbst gebastelt. Neben diesem inzwischen legendär gewordenen Weihnachtsberg sind Teile der "Hutzenstube" und der "Pfefferkuchenstube" mit Pyramiden, geschnitzten Figuren, Modellen der Dresdner Kreuzkirche und erzgebirgischen Wehrgangkirchen zu besichtigen. Ebenso bietet die Ausstellung einen Einblick in das kompositorische Werk, das an Ausstrahlung gewinnt.
jeweils Mi-So 12-17 Uhr, auch an Feiertagen , außer 24.12. und 31.12.



Die Dorfkirche von Mauersberg finden Sie in der Ortsmitte direkt an der Verbindungsstraße Annaberg - Marienberg. Die kleine Wehrkirche von Mauersberg war so baufällig, daß sie 1889 abgerissen werden mußte. Schon ein Jahr später wurde an gleichen Stelle die neugotische Dorfkirche eingeweiht. Die farbigen und gemalten Butzenscheiben lassen das Innere der Kirche in einem mild gedämpften Licht erscheinen.


Das Preßnitztalmuseum gibt in drei Räumen einen Überblick zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Preßnitztalregion, deren Orte zu Sachsen und Böhmen gehören. Im Mittelpunkt stehen dabei die Eisengewinnung und Eisenverarbeitung in den Hammerwerken, das Bauhandwerk, die Pappenindustrie, Waldwirtschaft und Jagd sowie die alte Preßnitztalbahn von Wolkenstein nach Jöhstadt.
Ein Raum ist der Entwicklung des Kühlgerätebaus und der Typenvielfalt von Kühlschränken gewidmet.
Zum kulturellen Teil gehören Arbeiten der erzgebirgischen Volkskunst (Klöppelspitzen und Holzschnitzereien) und eine Darstellung der Musikgeschichte der Stadt Preßnitz.
Ein großer Heimatberg mit der Ansicht des Dorfes Niederschmiedeberg im 18. Jahrhundert rundet die Ausstellung ab.

Preßnitztalmuseum