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Klášterec nad Ohří

Klášterec nad Ohří

Klášterec nad Ohří (Klösterle an der Eger) liegt am Fuße des Erzgebirges am linken Ufer der Eger. Auf der anderen Seite des Flusses erhebt sich das Duppauer Gebirge. Der Name der Stadt stammt bereits aus der Zeit der ersten Erwähnung, als Postelberger Benediktiner hier zwischen 1150 und 1250 ein kleines Kloster gründeten. Obwohl dieses Kloster aufgelöst wurde, behielt die Stadt den lateinischen Namen Claustrellum, später erscheint der deutsche Name Klosterlin. Einer der wichtigsten Meilensteine in der neueren Geschichte der Stadt war die Errichtung der Porzellanfabrik Ende des 18. Jahrhunderts, deren Erzeugnisse seinerzeit im gesamten Habsburgerreich bekannt und begehrt waren. Bis heute wird in Klášterec Porzellan hergestellt, und auch das Logo der Stadt weist auf die lange Tradition der Porzellanherstellung hin: Klášterec – Stadt des Porzellans. Die Stadt hat ca. 15.000 Einwohner, ist heute ein wichtiger Wirtschaftsstandort in der Region und hat sowohl kulturell als auch touristisch einiges zu bieten.

Der Marktplatz wird dominiert von klassizistischen Handelshäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und von dem 1856 im Stil der Neo-Renaissance erbauten Rathaus. Mittig auf dem Platz erhebt sich die sogenannte Dreifaltigkeitssäule, die 1694 von Bürgern der Stadt zum Dank dafür errichtet wurde, dass die Stadt von der Pest verschont geblieben war.

Die barocke Dreifaltigkeitskirche, von Graf Michael Oswald von Thun nach Plänen des italienischen Architekten Carlo Lurago im 17. Jahrhundert erbaut, ist äußerst sehenswert, ebenso die Maria-Trost-Kirche auf dem alten Friedhof von Klösterle etwas oberhalb des Marktplatzes. Heute dienen beide Kirchen hauptsächlich wieder ihrem sakralen Zweck, werden aber auch häufig für Konzerte oder andere kulturelle Veranstaltungen genutzt.

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Im Jahre 1514 begannen die Herren von Fictum in Klösterle mit dem Bau einer Festung, diese wurde 1590 in ein zweiflügeliges Renaissanceschloss umgebaut. Im frühen 17. Jahrhundert ging das Schloss in den Besitz der Familie Thun und Hohenstein über. Nach zwei großen Bränden wurde es zuerst im Barockstil und später ein weiteres Mal im Stil der Neogotik umgebaut.

Heute beherbergen die Schlossräume eine sehenswerte Sammlung orientalischen, europäischen und böhmischen Porzellans. Weiterhin können hier eine Märchen- und Marionettenausstellung, eine Edelsteinsammlung und die Schlossbibliothek besichtigt werden. Der große Museumsrundgang schließt auch den Aufstieg auf den Burgturm und den Besuch der Familiengruft der Familie Thun in der Dreifaltigkeitskirche mit ein.

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Der Schlosspark wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Graf Michael Oswald von Thun als Barockpark angelegt. Seine heutige Form geht auf die Umbauarbeiten unter Čeněk Stibal nach dem großen Brand von 1856 zurück. Es entstand ein zehn Hektar großer Landschaftspark im englischen Stil mit einer bemerkenswerten Zahl seltener Baumexemplare, die Oswald von Thun hier anpflanzen ließ.

Sehenswert sind hier vor allem auch die Sala Terrena – ein barocker Gartensaal, davor Skulpturen von Johann Brokoff, dem Meister der Plastiken auf der Prager Karlsbrücke, und im oberen Teil des Gartens sieben barocke Nischenkapellen der sieben Schmerzen der Jungfrau Maria.

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Mit der Entdeckung von Mineralquellen im späten 19. Jahrhundert begann die Geschichte des Kurbetriebes in Klösterle. Der Bau des Kurbades machte die Stadt weit über die Region hinaus bekannt. Das Bad gehört auch noch heute zu den beliebtesten touristischen Attraktionen der Stadt. Das Wasser der „Eugenienquelle“ hat einen sehr angenehmen, leicht säuerlichen Geschmack. Im neu errichteten Brunnenhaus mit Informationszentrum am Eingang zum Kurpark befindet sich heute eine Verkaufsstelle für das Heilwasser aus dieser und zwei weiteren Mineralquellen – der Städtischen Quelle und der Klösterle-Quelle. Zur Kuranlage gehören neben dem Badehaus auch ein Restaurant, ein Café und eine Pension.

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